Gerd_Notes

 

 

Hinter aller Spiegel

 

Frostig schnürt ein fahles Band das steinerne Herz,

die knirschende Leere unter den unpässlichen Schuhen

verschluckt zugleich die überheblich jubelnde Einsamkeit.

 

Der letzte Blick auf den See voll hoffnungsloser Tränen,

bedeckt von unüberwindlich‘ Eis der traurigen Erkenntnis,

stirbt im schweren Dunst der tänzelnden Sinnlosigkeit.

 

Ohnmächtig erneut verlaufen schmettert der Hohn,

nicht den schmalsten Weg weisen gar die hellsten Sterne,

die nie nur einmal so lieblich zu strahlen vermochten.

 

Schützende Engel folgen dem Wunsch hin zu allen andern,

keine Geborgenheit, kein winzig Sandkorn Glück, das bleibt.

Der elende Preis einzigartigen Daseins hin zum Verderben.